Ein Hauch von China im Herzen Berlins 

Ein Hauch von China im Herzen Berlins

Im Lichthof des Auswärtigen Amts ist seit dem 1. März die Ausstellung „Eccentric Expressions China” zu sehen. Sie wurde von Staatsministerin Cornelia Pieper gemeinsam mit dem chinesischen Botschafter S. E. Wu Hongbo eröffnet. Die Ausstellung von Werken bekannter Gegenwartskünstler aus China entstand in Zusammenarbeit mit der Initiatorin Frau Prof. Yu Zhang, Vorsitzende China Communications / GeKA e.V.

Ausstellungseröffnung 2011 im Auswartigen Amt mit Botschafter Wu Hongbo

Die zeitgenössischen chinesischen Künstler Yin Zhaoyang, Zhang Qikai, Tian TaiQuan, Teng Ying, Zhao Yongkang, Chen Jiagang, Wen Zhongyan und Jiny Lan setzen sich in ihren Arbeiten mit der Befindlichkeit des Individuums in einer globalisierten Welt auseinander. Die Konfrontation des Einzelnen mit der gesteigerten Mobilität, zunehmender Dezentralisierung und den Folgen der Individualisierung stehen im Mittelpunkt der Werke.

Staatsministerin Cornelia Pieper zeigte sich beim ersten Blick auf die ausgestellten Arbeiten sehr beeindruckt. Sie betonte, dass die Globalisierung auch einen Austausch von Ideen, Kunst und Kultur mit sich bringen müsse. Für die Zukunft erhoffe sich Pieper eine noch intensivere Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland auf kultureller Ebene.

Der chinesische Botschafter S.E. Wu Hongbo sprach im Rahmen der feierlichen Eröffnung die besondere Kraft von Kunst und Kultur an. Sie könne Brücken bilden und den gegenseitigen Austausch ermöglichen. Außerdem verwies er auf die Ausstellung “Die Kunst der Aufklärung”, die am 1. April 2011 von Bundesaußenminister Guido Westerwelle feierlich in Peking eröffnet wird. Die Ausstellung im größten Museumsgebäude der Welt am Platz des Himmlischen Friedens ist eine Zusammenarbeit zwischen dem National Museum of China, den Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München.

 

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