Beirat des Vereins

Beirat des Vereins


Prof. Dr. Dr. h.c. mult.
Hermann Parzinger
(geb. 1959)

Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz 

1985: Promotion zum Dr. phil. an der Ludwig-Maximilians-Universität München bei Prof. Dr. Georg Kossack (11. Semester). Thema der Dissertation: „Studien zur Chronologie der Späthallstatt- und Frühlatènezeit“.

1985-86: Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts mit Aufenthalten in Spanien, Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten, Sudan, Jordanien, Israel, Syrien, Türkei, Bulgarien, Rumänien, Jugoslawien, Griechenland und Italien.

1986-90: Hochschulassistent am Institut für Vor- und Frühgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München.

1991: Abschluß des Habilitationsverfahrens und Ernennung zum Privatdozenten an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Thema der Habilitationsschrift: „Studien zur Chronologie und Kulturgeschichte der Jungstein-, Kupfer- und Frühbronzezeit zwischen Karpaten und Mittlerem Taurus“.

1990-94: Zweiter Direktor der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts in Frankfurt/Main. Während dieser Zeit Ausgrabungsprojekte zur Eisenzeit in Nordspanien (Bureba) sowie zum Neo- und Äneolithikum in Türkisch-Thrakien (Kırklareli).

1992: Umhabilitation und Ernennung zum Privatdozenten an der Universität Frankfurt/Main.

1995-2003: Erster Direktor der Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin.

1996: Ernennung zum Honorarprofessor für Vor- und Frühgeschichte (Prähistorische Archäologie) an der Freien Universität Berlin.

1997-99: Gesamtleitung des von der VW-Stiftung geförderten und zusammen mit dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum und der Bergakademie-TU Freiberg durchgeführten Forschungsprojektes „Das Zinn der Bronzezeit in Zentralasien“ mit Ausgrabungen in Uzbekistan (Karnab, Kyzylkum) und Tadžikistan (Mušiston).

Seit 1995: Leitung von Ausgrabungsprojekten in Türkisch-Thrakien (Aşağı Pınar und Kanlıgeçit bei Kırklareli), in der Russischen Föderation (Suchanicha und Barsučij Log bei Minusinsk, Aržan in Tuva, Čiča in Westsibirien), in Kazachstan (Bajkara) und in Iran (Arisman bei Kashan).

2003-2008: Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts.

03/08: Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

 

 

Peter Zühlsdorff  (geb. 1940) 

Unternehmer / ehemaliger Aufsichtratvorsitzender der Berlin Partner GmbH

Weitere frühere Mandate:

  • Wella AG: Vorstand und Vorsitzender (16 Jahre)
  • Merck KGaA: Aufsichtsratvorsitzender (11 Jahre)
  • Tengelmann Unternehmensgruppe: Geschäftsführer (5 Jahre)
  • Escada AG: Aufsichtsratvorsitzender (10 Jahre)
  • GfK S.E.: Aufsichtsratvorsitzender (13 Jahre)
  • Leipzig 2012 (Olympia-Bewerbung): Geschäftsführer (2003-2004)
  • Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V.: Vorsitzender
  • Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e. V.: Präsident
  • Verband der Chemischen Industrie: Mitglied des Präsidiums

Aktuelle Mandate:

  • Tengelmann Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH: Mitglied des Beirates – Kaiser’s Tengelmann AG: Mitglied des Aufsichtsrates – YOC AG: Mitglied des Aufsichtsrates
  • GfK e.V.: Präsident
  • OBI Group: Mitglied des Aufsichtsrates
  • Interseroh S.E.: Mitglied des Aufsichtsrates
  • SinnLeffers GmbH: Aufsichtsratvorsitzender

 

Gabriele Thöne, Stastssekretärin a.D.

Gabriele Thöne  (geb. 1958) 

Staatssekretärin a.D.
Consulting-Kanzlei Thöne

Bildungs- und Ausbildungsweg:

1977: Wirtschaftsabitur, Darmstadt

1983: Erstes Juristisches Staatsexamen, Frankfurt/Main

1987: Zweites Juristisches Staatsexamen, Frankfurt/Main

Beruflicher Werdegang:

1988: Rechtsanwältin in einer Wirtschaftskanzlei, Frankfurt/Main

1989: Bundesrechnungshof, Frankfurt/Main

1989 – 1991: Haushaltsreferat des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Bonn

1991 – 2002: Leitungsfunktionen im Ministerium für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung des Landes Brandenburg, Potsdam

Aufsichtsratsmitglied Agromax AG, Kuratoriumsmitglied Stiftung Stift  Neuzelle

2002 – 2006: Staatssekretärin für Finanzen des Landes Berlin

zuständig insbesondere für folgende Bereiche und Themen: 

2007 – 2013: Rechtsanwältin, kaufmännischer Vorstand der Zoologischer Garten Berlin AG und Geschäftsführerin der Tierpark Friedrichsfelde GmbH

seit Nov. 2013: Rechtsanwältin und Consultant, Berlin

Besondere Engagements:

Vorstand in folgenden Institutionen:

  • Berliner Wirtschaftsgespräche
  • Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
  • Rotary Berlin-Spree
  • Urania Berlin
  • Lenné-Akademie

 

Roehr_Portraet

Wolfgang Röhr, Dr. jur.

Botschafter a. D.
Senior Research Fellow, Institut für Deutschlandstudien, Tongji-Universität Shanghai

wurde 1948 in Hamburg geboren. Von 1968 bis 1974 studierte er in Hamburg, Tübingen und Genf Rechtswissenschaften. In Hamburg machte er 1974 das Erste und 1976 das Zweite Juristische Staatsexamen. Von 1974 bis 1977 war er wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Versicherungswissenschaft der Universität Hamburg sowie Rechtsreferendar am Hanseatischen Oberlandesgericht und an der Deutsch-Brasilianischen Industrie- und Handelskammer in Rio de Janeiro.
1978 trat er in den Auswärtigen Dienst ein, wo er zunächst in Bonn, Lissabon und New York u. a. im Bereich Abrüstung und Rüstungskontrolle arbeitete.
1980 promovierte er an der Universität Hamburg zum Dr. jur.
Von 1980 bis 1983 vertrat er die Belange der Bundesrepublik Deutschland im Abrüstungsausschuss in Genf sowie in der VN-Abrüstungskonferenz und in der VN-Generalversammlung in New York.
Von 1983 bis 1986 war er im NATO-Referat in Bonn tätig.
1986 ging er nach China und übernahm an der Botschaft Peking zunächst die Zuständigkeit für Chinas Innen- und dann für seine Außenpolitik.
Von 1989 bis 1991 leitete er den Wirtschaftsdienst an der Botschaft Tel Aviv.
Zurück in Bonn war er von 1991 bis 1996 stv. Leiter der Referate für die Implementierung des Vertrags über Abrüstung in Europa und für das Recht der Europäischen Gemeinschaften.
1996 ging er zum zweiten Mal nach Peking, diesmal als Leiter der Politischen Abteilung der Botschaft.
Von 1999 bis 2002 leitete er in Bonn und Berlin das Ostasienreferat mit der Zuständigkeit für China, Japan, Korea und die Mongolei.
2002 ging er als Generalkonsul nach Shanghai.
2007 wurde er Beratender Professor der Shanghaier Tongji-Universität.
Als Botschafter leitete er von 2007 bis 2010 die größte Veranstaltungsreihe Deutschlands im Ausland, „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“, die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler und Präsident Hu Jintao stand und von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Premierminister Wen Jiabao eröffnet wurde.
Von 2010 bis 2014 war er erneut Generalkonsul in Shanghai.

Seit 2014 ist er Senior Research Fellow am Institut für Deutschlandstudien der Tongji-Universität Shanghai.